Problematisch an einem Gebrauchtwagen können Korrosionen beziehungsweise Roststellen werden. Die Problemzonen eines Gebrauchtwagens sind der Radkasten, die Türunterseite, der Kotflügel und bestimmte Stellen am Rahmen.
Sollte man an dem Gebrauchtwagen Hinweise für Rostbefall finden, sollte man sich die betroffenen Stellen genauer anschauen. Reparierte Unfallschäden sind in der Regel öfter von Korrosionen betroffen und leichte Unebenheiten werden bei der Reparatur durch Spachtelmasse ausgeglichen. Man sollte bei einem Gebrauchtwagenkauf einen Magneten bei sich führen, mit diesem kann man dann verdächtige Stellen des Gebrauchtwagens auf Spachtelmasse hin untersuchen.
Der Magnet findet an den unbehandelten Stellen des Gebrauchtwagens guten Halt und je mehr Spachtelmasse zu Reparaturen verwendet worden ist, desto weniger Halt findet der Magnet. Wurde viel Spachtel verwendet, bleibt der Magnet gar nicht oder nur sehr schwach an dem Gebrauchtwagen hängen.
Einige Autos, insbesondere Geländewagen, haben einen Rahmen auf dem sie montiert sind, der das ganze Fahrzeug trägt. Dieser Rahmen des Gebrauchtwagens sollte auf Beschädigungen wie Risse oder Schweissnähte hin untersucht werden. Auch diese Beschädigungen können auf einen Unfallschaden des Gebrauchtwagens hinweisen.
Weitere wichtige Punkte für den Gebrauchtwagenkauf:
- Übersicht zum Thema Gebrauchtwagen
- Alles über den Motor
- Wichtiges zur KFZ-Versicherung
- So erkennt man das Reifenalter
- So untersucht man die Spaltmaße
- Infos über die Probefahrt
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